Bericht über Aufenthalt in der Türkei August 2011
Von Daniela Trautwein

Am 2.8. fuhren wir zu Dr. Bayramli, um die Hündin Fida zu besuchen. Es war für uns sehr schön zu sehen, wie gut es Fida inzwischen geht, wenn ich an die ersten Bilder von Doris denke!

Bei der OP am 26.7. wurde ihre Wunde gereinigt und ein brauner Knochen entfernt, wo wir alle hoffen, dass der Knochen der Entzündungsherd war. Wir haben uns noch über alles Mögliche mit Dr. Bayramli unterhalten und Fida geknuddelt, dann sind wir weiter zu Sue, der Frau am See, gefahren. Wir haben Sue 3 Hundefuttersäcke und Wasserkanister mitgebracht. Der Ernährungszustand der Hunde hat mich teilweise sehr erschreckt. Daran merkt man, dass es dort an allen Ecken und Enden fehlt. Die Hunde brauchen mehr Trockenfutter, auch Welpenfutter und vor allen Dingen genügend Wasser bei der Hitze.

Auch müssen die Hunde kastriert werden. Dieses Projekt wird die Tierhilfe Pfalz e.V. übernehmen.

Charlie, unser Dreibein, hat sich riesig über unsere Streicheleinheiten gefreut. Sue hat uns auf einen schwarzen Welpen aufmerksam gemacht, der es überhaupt nicht gut ging. Sie hat einen ganz aufgeblähten Bauch und lag teilnahmslos in der Ecke. Wir haben Sue versprochen, den Hund am nächsten Tag abzuholen und die kleine Hündin zu Dr. Bayramli zu bringen

 

3.8.11 - Heute haben wir Zoe, so haben wir den schwarzen Welpen genannt, bei Sue abgeholt und mit zu Dr. Bayramli genommen. Er hat eine Ultraschalluntersuchung gemacht, Blut abgenommen, um es zu kontrollieren und 100 ml Flüssigkeit aus dem Bauchraum entnommen. Der Bluttest war nicht o.k., Zoe ist hochgradig an Erlichiose erkrankt und auch die Leber ist nicht in Ordnung. Sie braucht dringend Medikamente und Doris und ich haben beschlossen, sie in der Praxis zu lassen.

 

Am 11.8. mussten wir uns schweren Herzens von Jeannie und ihren Tieren verabschieden.

Auf dem Rückweg haben wir uns mit Doris bei Dr. Bayramli getroffen und Fida und Charlie zu uns nach Hause geholt. In den 11 Tagen, seitdem wir Fida das letzte Mal gesehen haben, hat sie weitere Fortschritte gemacht. Die Wunde am Bein ist fast zugeheilt und sie braucht keine Halskrause mehr.

Allerdings haben wir auch eine schlechte Nachricht bekommen, die kleine schwarze Hündin Zoe ist leider am 10.8. gestorben. Trotz Medikamenten und liebevoller Betreuung war es leider zu spät. Lebe Wohl kleine Zoe, hinter der Regenbogenbrücke wird es Dir hoffentlich viel besser gehen. -

Zu Hause angekommen, hat Fida eine Weile gebraucht, bis sie ins Haus gekommen ist, denn sie kennt es mit Sicherheit von früher nicht. Sie hat in der Zeit bei uns viele Fortschritte in ihrem Verhalten gemacht, aus dem schüchternen Hund mit dem herzzerreissenden Blick ist ein sehr verspielter, lebensfroher und frecher Hund geworden. Sie liebt es mit ihren Kuscheltieren im Garten zu toben.

Beim ersten Besuch bei Doris zu Hause ist uns an der Hauptstrasse eine sehr dünne Hündin aufgefallen. Sie ist zwar anfangs Fremden gegenüber etwas schüchtern, aber eine ganz ganz liebe.

Wir haben ihr erstmal was zu fressen gegeben, natürlich hat Doris sie vorher auch gefüttert, sie hat das Futter geschlungen wie verrückt. Doris hat bei all ihren Nachbarn gefragt, ob jemand die Hündin kennt, nachdem sie es alle verneinten, hat Doris Selya, wie wir sie genannt haben, zur Pflege bei sich und ihren Hunden aufgenommen. Sie ist inzwischen kastriert und geimpft und hat sich gut eingelebt.

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