Bericht Jeannie / Marmaris Cat Shelter 19.6.09 – 21.06.09 und 1.7. bis 3.7.09
von Daniela


Heute sind wir zu Jeannie nach Marmaris gefahren. Ich war positiv überrascht, was in den 2 Jahren, seitdem ich nicht mehr dort war, alles passiert ist -

Es gibt sehr viel mehr Schatten für die Tiere, es sind mehr große Käfige dort, um einzelne Katzen voneinander zu trennen oder damit sie sich einfach in eine stille Ecke zurückziehen können.

Jeannie wohnt jetzt auch in dem kleinen Häuschen auf dem Grundstück, seit Juli 2008, denn das Hotel Lydia in Marmaris musste leider schliessen.
Es ist natürlich besser für die Versorgung der Katzen, wenn sie jetzt direkt dort wohnt.

Jeannie erzählte uns, wie sie zu dem Esel NedNed gekommen ist:

Im September 2007 haben 3 türkische Touristinnen aus Istanbul den verletzten Esel NedNed gefunden. Sie haben den Tierarzt von Jeannie Bescheid gegeben und Jeannie hat sich sofort um ihn gekümmert.
Sein Vorderlauf war komplett wund, da der Besitzer ihn mit einer Fußschelle festgebunden hatte, sodass er nicht mehr die Bäume anfressen konnte. Er hat es nicht besser gewusst ...

Die Fußschelle war im Vorderbein eingewachsen, NedNed hat erst mal Antibiotikum für die Erstversorgung bekommen und Bandagen.

Eine Woche später wurde ihm die Schelle rausoperiert.
Seitdem lebt er glücklich und zufrieden bei Jeannie auf dem Grundstück und hat ein großes Gehege.


Ab und zu kommt ein Arbeiter von der Stadtverwaltung bei ihr vorbei und hilft ihr, wo es geht, so wurden z.B. verschiedene Plätze betoniert, neue Käfige gebaut, Schattenplätze angelegt. Sie muss die Leute zwar bezahlen, aber das kostet nicht so viel.

Wenn Jeannie´s Wassertanks (sie hat 4 Stck. zur Verfügung) auf dem Gründstück leer sind, muss sie bei der Feuerwehr in Armutalan anrufen, damit sie wieder befüllt werden und das ist immer mit einem großen Risiko verbunden, falls dann irgendwo ein Feuer ausbricht und der Feuerwehrwagen wegen ihr leer ist. Denn gerade jetzt in der Sommerzeit ab Juni herrscht Brandgefahr.
Die Feuerwehr braucht ca. 40 Minuten um den Wagen wieder mit Wasser zu befüllen. Mit An- und Abfahrt steht dieser ca. 2 Stunden der Feuerwehr nicht mehr zur Verfügung.

Eine Grundwasserpumpe mit Bohrung durch den felsigen Untergrund würde ca. 6000 EUR kosten.

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